KIT Campus Nord

KIT Campus Nord

Am Campus Nord besteht ein hoher Kälte-und Wärmebedarf. Geplant ist deshalb ein aktiver Kältespeicher am Gebäude 612.

 

Projektpartner
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)


Projektziel
  • Aquiferspeicher am KIT Campus Nord
 

Zur Realisierung des Aquiferspeichers wurden geologische und hydrogeologische Daten für den Standort Campus Nord erfasst und ausgewertet. Als Datengrundlage dienten Bohrprofile des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) sowie bereits bestehende Grundwassermessstellen. Zusätzlich Informationen lieferten Gutachten.

In mehreren Untersuchungen wurde so das Potenzial des Campus Nord für die Nutzung oberflächennaher Geothermie bewertet und in Form kleinerer geothermischer Anlagen umgesetzt.

In den ersten beiden Quartalen 2018 werden noch fehlende Daten erfasst und ausgewertet, um die Standorterkundung abzuschließen. Die betrifft insbesondere Informationen zur Hydrogeologie (Grundwasserfließgeschwindigkeit, Grundwasserfließrichtung, hydraulische Durchlässigkeitsbeiwerte) sowie zur Hydrochemie (z. B. Redoxpotenzial, Eisen- und Mangangehalte). Die Datenerfassung erfolgt an ausgewählten Grundwassermessstellen sowie bei Bedarf an einer Testbohrung.

Der Campus Nord am KIT (Bildquelle: © Karlsruher Institut für Technologie KIT)

Auf Grundlage der bereits gesammelten Daten wurde ein geologisches 3D Modell für den Standort KIT Campus Nord aufgebaut. Des Weiteren werden in einem zweiten Schritt die Betriebsdaten der geplanten Kälteanlage an Gebäude 612 ermittelt und dimensioniert. Auf Grundlage der Betriebsdaten erfolgt die Konzipierung des Aquiferspeichers (Anordnung der Brunnen, Pumpraten, Gebäudeanbindung) sowie der Gebäudeanbindung.

Ausblick

Auf Grundlage des geologischen 3D Modells und der gesammelten hydrogeologischen und thermischen Untergrundparameter erfolgt als nächster Schritt der Aufbau des hydrogeologischen und thermischen Untergrundmodells. Anhand einer thermisch-hydraulischen Simulation sollen der Speicher ausgelegt und wichtige genehmigungsrechtliche Fragestellungen beantwortet werden. 

Ziel ist, in Zusammenarbeit mit unserem niederländischen Projektpartner IF Technology, die technische Machbarkeit bis Ende 2018 darzulegen und erste Baumaßnahmen Anfang 2019 umzusetzen.

 

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Demostandorte (Bildquelle © Hochschule Offenburg / CS)