Rosensteintunnel

B10-Rosensteintunnel

 
Projektpartner
  • Stadt Stuttgart

 

Projektziel
  • Abwärme im Erdreich zu speichern, um sie im Winter für die Aufenthaltsräume der Betriebstechnik sowie für das zukünftige Elefantenhaus in der Wilhelma nutzbar zu machen.

 

Im Rahmen des Stuttgarter Verkehrsprojekt „B10-Rosensteintunnel" werden der Rosensteinpark und die „Wilhelma“ auf einer Länge von rund 1.300 Metern unterquert. Die moderne Betriebstechnik sowie die Fahrzeuge, die den Tunnel täglich durchqueren, produzieren Abwärme, die abgeführt werden muss.

Geplant ist nun, die Abwärme im Erdreich zu speichern, um sie im Winter für die Aufenthaltsräume der Betriebstechnik sowie für das zukünftige Elefantenhaus in der Wilhelma nutzbar zu machen. Dafür werden Heizungsleitungen in der Tunnelschale verlegt, ähnlich wie bei einer Fußbodenheizung.

Das Wasser in den Leitungen gibt im Sommer die Abwärme an das Erdreich ab. Im Winter wird die Abwärme der Fahrzeuge an das Wasser in den Leitungen übertragen und mit einer Wärmepumpe weitergeleitet. Die Elefanten genießen so ganzjährig tropische Raumtemperaturen und warme Duschen. Sollte es den Elefanten im Hochsommer aber doch zu warm werden, kann die Anlage die Wärme in den Tunnel abführen.

Zahlen und Fakten zur Tunnelgeothermieanlage

1.300 m Tunnellänge

201 Tonnen CO2-Einsparung

6.753 m Absorberlänge

3.255 m2 Absorberfläche

252 MWh/a Wärme

135 MWh/a Kälte

742 MWh/a Abwärme

690.000 € Baukosten

Ab 2024 Bau Elefantenhaus

Weitere Informationen zum Projekt

Pressemitteilung Bundesumweltministerium

Demostandorte (Bildquelle © Hochschule Offenburg / CS)